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Der Totenkopfschwärmer (Acherontia atropos) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae), dessen Hauptverbreitungsgebiet die Tropen Afrikas sind. Er kommt auch im äußersten Süden Europas vor, von wo aus er als Wanderfalter nach Mittel- und Nordeuropa fliegt. Die Art ist gemeinsam mit ihren beiden Verwandten aus der Gattung Acherontia innerhalb der Schwärmer einzigartig, da sie durch einen Mechanismus in der Mundhöhle pfeifende Geräusche erzeugen kann. Auch die Lebensweise der Falter, sich von Honig zu ernähren und dafür in Bienenstöcke einzudringen, ist sehr ungewöhnlich.

Auf Grund seiner Lebensweise und der imposanten Erscheinung mit dem namensgebenden „Totenkopf“ auf dem Thorax galt er lange Zeit als unheilbringend. Er wurde 1988 in dem Roman Das Schweigen der Lämmer von Thomas Harris für das Böse stilisiert. Der Erstbeschreiber, Carl von Linné, gab der Art den wissenschaftlichen Namen Atropos nach einer griechischen Göttin.

Quelle: Wikipedia

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Ich bin immer wieder fasziniert von diesen Nachtwesen. Auch wenn ich nicht der absolute Freund von Insekten bin. Sie haben ihre Vorteile und Nachteile wie jeder von uns. Aber sie sehen so wundervoll aus.

Warst Du schon einmal in einem Schmetterlingshaus?

Ein so magischer Ort mit all den bunten Faltern. Ein Mottenhaus fände ich auch interessant. Nur flattern diese Nachtgeschöpfe eher um Lichtquellen und nicht wie die Schmetterlinge, irgendwo in der Luft herum.

Ich könnte dort ewige Stunden sitzen und nur zusehen. Vorsichtig anschleichen und von nahem betrachten, wenn Sie einen lassen.

Irgendwann habe ich mal ein Video von einer Totenkopfmotte gesehen, wie Sie mit den Flügeln schlägt und brummt. Das war seltsam und irgendwie kam auch bei mir unterbewusst das Gefühl von Bedrohlichkeit auf.

Ich mag ja sehr Bilder zu erschaffen mit Tiefgang. Bilder welche Geschichten erzählen. Und auch hier gab es eine unterschwellige Geschichte zu dem Kleid meines Models und mein Model an jenem Tag ist meine liebe Freundin Nicole gewesen.

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Queen of Moth and Death

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Ein ganz herzliches Dankeschön an den lieben Aleksei Gofermann, welcher mir bei dem Composing mit dem Tod half.

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Das Kleid war mal ein Hochzeitskleid von Nicole.

Mit einer Hochzeit verbindet man sonst den schönsten Tag seines Lebens. So sollte es zumindest sein, wenn es keine großen Eskapaden gibt. Und jede Frau kann nachvollziehen, welche Faszination uns von der "Wiege" an begeleitet als Mädchen wenn es um diesen magischen Tag geht.

Sobald dieser Tag gelungen ist und sich der Alltag wieder findet, mit all seinen Facetten, so hat sich meist doch irgendwas ein wenig geändert. Unbewusst! Das lässt sich sehr schwer erklären finde ich. Wir bekommen beigebracht wie Wichtig und Wertvoll die Ehe ist. Wie sehr es nötig ist dafür zu kämpfen und jeden Tag an sich selbst und dem Miteinander zu arbeiten. Den Einen fällt es leicht, sie haben sich "aufeinander eingespielt". Bei anderen kommt irgendwann dann ein Bruch. Wieso? Es kann so viele Gründe haben.

Manche sind nachvollziehbar, andere kommen aus so heiterem Himmel oder irgendeiner Basis welche nicht für den anderen nach zu vollziehen sind.

Eine Trennung zieht einem buchstäblich den Boden unter den Füßen weg.

Wir haben das Hochzeitskleid zerrissen und mit Acrylfarben bemalt um es in etwas Anderes zu transformieren. Leider hat die damals gefeierte Hochzeit kein Band für die Ewigeit geschmiedet.

Es gibt einige Fotografen die sogenannte Dress Crash Shootings anbieten um so etwas verarbeiten zu können oder einfach mal das Kleid zu crashen, um eine andere Art von Bildern zu machen als sonst üblich.

Wir haben einfach mal etwas Seelenarbeit betrieben damit. Einen Schlussstrich gezogen für Nicole.

Ein neuer Abschnitt hat bereits begonnen und der wird damit gefeiert.

Man muss die Vergangenheit irgendwann mal hinter sich lassen und etwas vollkommen Neues wagen und beginnen. Es ist nicht leicht, keine Frage. Es bedarf auch schon einmal Hilfe dazu und diese sollte man sich holen. Ich weiß selbst wie schwer es ist sich genau das ein zugestehen und anzunehmen.

Springt über den Schatten ins Licht!

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Die Motte sucht ihren Weg nunmal auch zum Licht.

Ich hab hier jetzt noch ein zwei paar Zeilen welche mir Nicole dazu geschrieben hat. Sie sollen Ihre Gedanken und Ihren Blickwinkel aufzeigen.

"Warum man heiratet... Natürlich weil man seinen Partner liebt und mit ihm den Rest seines Lebens teilen möchte. Bei mir war es "eigentlich" auch so. Nur das bei mir alles in dem Umhang der Depression gehüllt war, was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste.

Kurz vor meiner Hochzeit ereilte mich noch ein Schicksalsschlag. Mit einer Eileiterschwangerschaft und dem Verlust des rechten Eileiters durch einer Notoperation und das nur gute 2 Wochen vor der Hochzeit.

Jede Braut kennt den Stress dieser Zeit, die Vorfreude und die Glücksgefühle. Diese machten es mir gar nicht möglich diese Operation zu verarbeiten.

Ich schluckte es runter und es ging weiter. Schichtarbeit, Mama sein, Haushalt schmeißen und nebenbei noch eine Hochzeit organisieren. Es war vorprogrammiert und kam wie es kommen musste.

Nur kurze Zeit später landete ich in einem großem, schwarzen Loch aus Depression, Angst, Minderwertigkeitsgefühle,...

Ich suchte mir Hilfe.

Und wurde dafür Verlassen.

Ein Satz der mich lange nicht los ließ war:

"Hätte ich gewusst das Du in der Klapse endest hätte ich Dich nicht geheiratet."

Aus und vorbei der Traum von "in guten wie in schlechten Zeiten".

Nun ja nach einiger Zeit des Heilens,stand ich vor meinem Brautkleid.

Verkaufen?.... Nein es war ja mehr oder weniger ein "Unglückskleid".

Und nach vielen Gesprächen mit meiner lieben Julia, war der Gedanke geboren dieses Kleid noch einmal in etwas Besseres zu verwandeln.

Aus der Dunkelheit ins Licht zurück gekehrt.

Ein Abschluss und Gleichzeitig ein Neuanfang."

Nicole

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Schmetterling – Symbol für Seele und Auferstehung –

Bedeutung, Zeichen für Auferstehung, Transformation, sowie ausgewogene Schönheit.

Als ein Symbol für die Seele finden sich Darstellungen des Schmetterlings schon im alten Ägypten. Auch im Altertum ist das Insekt zu finden: hier war der Schmetterling sowohl ein Sinnbild für die menschliche Seele als auch für Flatterhaftigkeit und Leichtlebigkeit. So wurden Elfen früher vielfach mit Schmetterlingsflügeln dargestellt, aber ebenso auch der Gott des Schlafes. Wenn wir die Symbolik dieser Darstellungen genau analysieren wollen, so müssen wir zwischen den Tag- und Nachtfaltern unterscheiden. Während die Altgriechischen die Seele als Nachtfalter symbolisiert wurde, nimmt in der späteren hellenistischer Zeit der Tagfalter diese Stelle ein. Eine dritte Betrachtung sind die Metamorphosen von Raupe, Puppe zum Schmetterling.

Nachtfalter

Wie einführend bereits bemerkt, ist in altgriechischer Zeit der Nachtfalter das Symbol für die Seele, welche im Schlaf (Traum), in Trance oder nach dem Tode eines Menschen sich vom Körper trennt und geistige Sphären erreicht. In dieser Funktion kommt der Falter dem Urbild des Seelenvogels recht nahe, oder mag im gleichen. Es ist die Vorstellung, dass die vom Körper getrennte Seele in dieser geflügelten Form den Leib des Menschen verlässt. Der Windhauch oder Nachtfalter ist der Wortsinn des altgriechischen Wortes Psyche, welches unserer Seele entspricht.

(Quelle: www.derkleinegarten.de)

In der Antike wurden alle Insekten den Fabelwesen zugeordnet und galten als Mittler zwischen der Welt der Menschen und Geister. Man glaubte, dass Insekten übernatürliche Fähigkeiten besaßen und Boten höherer Mächte waren. Die Nachtfalter sind keine Ausnahme. Weltweit existieren über 160.000 Arten von Nachtfaltern. Und während einige Motten nicht sehr ansehnlich sind, beeindrucken andere Exemplare mit sehr bunten, oftmals wirklich großen Flügeln. Schmetterlinge leben tagsüber und Motten nachts. Als Nachtbewohner symbolisieren sie die Mondkraft und haben einen mystischen Charme. Die Symbolik eines Nachtfalters ist sehr kompliziert und schön, deswegen lassen sich immer mehr Menschen ein Motte Tattoo stechen.

Nachtfalter waren in Mexiko ein Symbol des grenzenlosen Sternenhimmels und der Flamme und erinnerten auch an die Vergänglichkeit der menschlichen Existenz. Im Osten (China und Japan) standen die Motten für Harmonie in der Familie und Eleganz. Es ist nicht umsonst, dass japanische Prinzessinnen mit diesem Insekt verglichen wurden, für solche Eigenschaften wie Anmut, Leichtigkeit und Schönheit. Laut keltischer Legenden glaubten die Waliser, dass eine verstorbene Seele manchmal in Form einer Motte zurückkehren würde, um sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden. In Deutschland gelten Motten allgemein als Symbol der Wiedergeburt.

Ein Nachtfalter findet immer seinen Weg nach dem Mondlicht. Seine Beharrlichkeit, dem Licht zu folgen, ihrem Instinkt zu vertrauen und die Gefahr zu ignorieren oder sich ihr zu widersetzen, macht ihn so spontan und entschlossen wie verletzlich zugleich. Etwas, das uns an unser Bedürfnis erinnert, auf die innere Stimme zu hören und unserer Intuition zu folgen. Dafür symbolisiert die Motte auch die Entwicklung von Vertrauen in die eigene Intuition.

Genau wie Schmetterlinge sind Motten uralte Symbole für Veränderung, Transformation und neue Richtungen. Es gibt eine gewisse Eitelkeit, die manchmal mit der Motte verbunden ist – das Tanzen um eine Flamme, das Verlangen nach Licht. Die Motte hat eine fragile Verletzlichkeit.

(Auszug aus dem Bericht: "Motte Tattoo – Bedeutung des Motivs und einige der schönsten Mottenarten"

https://deavita.com/tattoo-ideen/motte-tattoo-bedeutung-motiv-arten.html)

Lohnt sich den kompletten Bericht dazu zu lesen!!

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